Der Einsatz von Freiberuflern in Unternehmen bietet zahlreiche Vorteile. Neben flexiblen Arbeitsprozessen und einer hohen Service-Orientierung sind Freelancer meist schnell verfügbar und können Projekte mit fundiertem Expertenwissen bereichern. Doch damit die Zusammenarbeit reibungslos und vor allem für beide Seiten zufriedenstellend verläuft, sollten vielfältige Punkte auf Seiten der beauftragenden Unternehmen beachtet werden.

Transparente Kommunikation – und das von Beginn an!

Der wohl ausschlaggebendste Punkt bei der Beauftragung von Freiberuflern ist die Kommunikation. Beginnend bei der Projektausschreibung sollte offen dargelegt werden, was von Unternehmensseite erwartet wird und welche Vorstellungen vorhanden sind – sowohl fachlich, als auch in Hinblick auf soziale Fähigkeiten.  Da eine enge Zusammenarbeit im Projekt oft unabdingbar ist, sollte während des Auswahlprozesses genau darauf geachtet werden, ob Freiberufler die jeweiligen Anforderungen für das Projekt erfüllen und, ob umgekehrt, das Unternehmen zu den Erwartungen des Externen passt.

Vertrag und Rahmenbedingungen

Passen die Vorstellungen überein, so sollte eine Zusammenarbeit zeitnah dingfest gemacht werden, denn erfahrene Freiberufler haben oftmals mehrere Auswahlmöglichkeiten für neue Projekte.

Beim Erstellen des Vertrags zur Zusammenarbeit sollten beide Seiten rechtliche Rahmenbedingungen beachten. Besondere Aufmerksamkeit sollte hierbei dem Thema der Scheinselbstständigkeit gewidmet werden, sodass Freiberufler beispielsweise nicht in die Arbeitsorganisation eingegliedert wird.

Erfahren Sie mehr über Scheinselbstständigkeit.

Vertragliche Optionen für die Beauftragung von Freiberuflern sind unter anderem Werkverträge oder Dienstleistungsverträge. Generell sollte dabei die geplante Vergütung genau benannt und hervorgehoben werden, dass die beauftragte Person als Externer keinen Weisungen unterliegt. Weiterhin kann im Vertrag festgelegt werden, ob der Auftragnehmer vor Ort oder remote am Projekt arbeiten sollte.

Regelmäßige Updates

Sobald ein Projekt startet, sollten regelmäßige Updates zwischen Auftraggeber, Freiberufler und gegebenenfalls beteiligten Internen stattfinden, um den jeweiligen Projekt Status und individuelle Verantwortlichkeiten zu überprüfen oder zu aktualisieren. Die Teamarbeit im Projekt sollte bestenfalls durch das Wirken von Externen und Internen vielfältig und transparent gestaltet werden, um einen regen Informationsaustausch zu ermöglichen. Weiterhin sollte Freiberuflern stets ein Ansprechpartner auf Seiten des Unternehmens zur Verfügung gestellt werden, an den er sich mit jeglichen Fragen oder Anliegen wenden kann.

Der Einsatz von Freiberuflern kann eine Herausforderung für beide Seiten sein. Mit ausreichender Planung und optimierter Kommunikation kann es jedoch zu einem wahren Erfolgskonzept werden.

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